MM | Dark Love - Dich darf ich nicht begehren


Achtung: Es handelt sich bei dieser Rezension um eine Fortsetzung einer Serie. Spoiler sind leider umvermeidbar. Meine Meinung zum ersten Teil ist hier zu finden.


Zwischen Tyler und Eden war es von Anfang an die große Liebe - tief, echt und kompromisslos. Als Tyler einfach abhaut, weil er den Konflikt mit seiner Familie nicht erträgt, ist Eden tief verletzt. Um Tyler endgültig zu vergessen, geht sie zum Studium nach Chicago und stürzt sich sogar in eine halbherzige Beziehung zu einem anderen Jungen. Doch kaum steht sie Tyler in den Semesterferien wieder gegenüber, muss Eden feststellen: Sie kommt einfach nicht über ihn hinweg. Und Tyler geht es genauso, ob er will oder nicht. Wird er nun endlich über seinen Schatten springen und sich zu Eden bekennen, koste es, was es wolle?


Titel: Dark Love - Dich darf ich nicht begehren || Autor: Estelle Maskame
Verlag: Heyne || Seitenanzahl: 417
Preis: 8,99€ (kindle Edition) || Reihe: Band 3 von 3
ASIN: B0196J307K


Wer mich schon etwas länger verfolgt, hat vielleicht mitbekommen, dass mich vor allem der Auftakt dieser Trilogie nicht begeistert hat. Zwar hatte sich dies mit dem zweiten Teil schon etwas gebessert, doch war mir von Anfang an klar, dass die Trilogie nie zu meinen Lieblingen gehören würde. Den letzten Teil habe ich mir dann hauptsächlich geholt, um die Serie einfach beenden zu können, da ich trotz allem wissen wollte, wie die Geschichte zwischen Eden und Tyler ausgeht. So richtig geflasht hat mich der letzte Teil, wie die beiden vorherigen, nicht wirklich. Ich fand das Buch schon fast langweilig, da ich das Gefühl hätte, es würde so gar nichts passieren. Trotz Edens Sinneswandel, war mir schnell klar, wie die Geschichte ausgehen würde. Ich glaube, ich hätte das Buch nicht mal fertig lesen müssen, habe es dann doch der Vollständigkeitshalber getan. 

Fangen wir aber mal vorne an: die meisten Charaktere gingen mir eigentlich nur noch auf den Zeiger. Von Jamie mit seinem übertriebenen Verhalten, bis hin zu Edens Vater, dem Sturkopf schlechthin. An manchen Stellen hätte ich sie am liebsten geschüttelt und mal zur Vernunft gebracht. Die einzige Person, die sich in irgendeiner Hinsicht verändert hat, ist Tyler. Leider wurde ich auch hier enttäuscht: trotz einer positiven Wandlung ist sie einfach zu klischeehaft. Für mich ist Tyler einfach nicht mehr Tyler. Ich habe echt nichts dagegen, wenn sich eine Person ins Gute verbessert, aber man muss doch noch irgendwie man selbst bleiben. Genau dieses Gefühl hatte ich nicht mehr, für mich ist die Hauptperson zu einem ganz anderen Menschen geworden. 



Nach dem zweiten Buch, hätte man einen richtig guten Abschluss hinlegen können, doch dies wurde für mich so gar nicht erfüllt. Von vorne bis hinten sah ich vorraus, wie das Buch enden würde, es war einfach richtig langweilig. Im Moment schwanke ich sogar zu sagen, dass der Abschluss der schlechste Band der kompletten Trilogie war. Tief im Innern bin ich froh, die Trilogie nun beendet zu haben, denn gut ist leider etwas anderes. Hier kann ich nach dem vielen Gemecker daher nur 2 von 5 Punkten vergeben.
MerkenMerken

Vielleicht magst du auch folgendes

0 % Inspiration